Donnerstag, der 25.08.2016

Auf Tour durch Neuseelands Nationalparks

Pflanzen, die nirgendwo sonst auf der Erde wachsen; Tiere, die anderswo die Menschen meiden; Landschaften voll außergewöhnlicher Kontraste: Neuseeland, die grüne Inselwelt im Südpazifik, ist reich an Naturwundern - wohlbehütet in 13 National Parks, 19 Forest Parks und drei Maritime Parks.

Wo die Sonne im Norden scheint, funkelt bisweilen auch ein Sternenhimmel unter der Erde: in phantastischen Glühwürmchenhöhlen, die sowohl auf der Nord- als auch auf der Südinsel zu finden sind.
Im Tongariro National Park auf der Nordinsel erheben sich schneebedeckte Vulkane majestätisch über üppig-grüne Landschaften. Zu ihren Füßen liegt ein tiefblauer See, in dem sich die größten Regenbogenforellen der Welt tummeln. Für die Maori, die vor über 1000 Jahren als erste Menschen nach Neuseeland kamen, galten diese Vulkane schon immer als Sitz der Götter. Deshalb baten sie die mächtigen weißen Einwanderer aus Europa Mitte des 19. Jahrhunderts um dauerhaften Schutz des heiligen Gebirges. So entstand der erste Nationalpark der neuseeländischen Inselwelt.

Auf der Südinsel bestimmen einsame, tiefeingeschnittene Fjorde das Landschaftsbild sowohl im Norden - in den Marlborough Sounds - als auch im Südwesten: im Fiordland. Eindrucksvolle Wasserfälle ergießen sich in die stillen, fast nur von Robben, Pinguinen und artenreichen Wasservögel bewohnten Meeresfinger. Hoch über den Wellen stößt der Gebirgspapagei den Schrei aus, der ihm zu seinem Namen verholfen hat: "Ke-a. Ke-a..." Und der Kapitän des Ausflugsschiffes stellt mitten im Fjord den Motor ab, damit die Passagiere die phantastische Ruhe der nahezu unberührten Natur spüren können.

Nicht weniger als 27 Dreitausender zählen die neuseeländischen Alpen - eine mehrere hundert Kilometer lange Kette, die sich durch die Südinsel zieht. Von den Gipfeln des Mount Cook (3754 Meter) und des Mount Tasman (3496 Meter) wälzen sich seit Jahrmillionen die mächtigen Gletscher zur Westküste hinab - bis in den undurchdringlichen Regenwald hein.
Von den alpinen Schneefeldern, auf denen die Hubschrauberpiloten gern landen, bis zu den kilometerlangen Stränden der wilden Abel Tasman See sind es nur wenige Flugminuten. Keine Badestrände - aber ein faszinierendes Naturschauspiel.

Überblick über die National Parks

Nordinsel:

Mount Taranaki N.P.: das Gebiet um den besonders schön geformten Vulkan Mount Taranaki, auch Mt. Egmont genannt.
Tongariro National Park: Vulkanlandschaft mit den aktiven Vulkanen Tongariro, Ruapehui und Ngauruhoe im Herzen der Nordinsel; fünf Vegetationszonen mit einer außergewöhnlichen Fauna und Flora, Wasserfälle, Bergseen und in höheren Lagen sogar heiße Quellen.
Urewera N. P.: die größte zusammenhängende Regenwaldfläche Neuseelands mit sehr einsamen, kaum besiedelten Regionen und dem romantischen Lake Waikaremoana.
Wanganui N.P.: idyllisches, von grünem Bush gesäumtes Flusstal im Westen der Nordinsel.
Bay of Island Maritime Park: subtropisches Paradies für Wassersportfreunde, gleichzeitig eine Region von großer historischer Bedeutung, weil sich hier vor über 1000 Jahren die ersten Maori niedergelassen haben. In Waitangi wurde 1840 der Friedensvertrag zwischen Urbewohnern und Europäern geschlossen.
Hauraki Gulf Maritime Park: weiterer Maritime Park mit rund 50 Inseln, die zum Refugium seltener Tier- und Pflanzenarten wurden. Hier hat unter anderem die Millionen Jahre alte Tuatara-Echse, mit den Sauriern verwandt, überleben können.

Weitere bedeutende Naturschutzgebiete:

Northland Conservation Park (Waipoua Kauri Forest): Schutzgebiet für die teilweise über 1000 Jahre alten Kauris - Baumriesen, die wegen der hervorragenden Qualität ihres langsam wachsenden Holzes früher als Material für Schiffs- und Hausbau sehr begehrt waren.
Coromandel Forest Park: reizvolle Mischung aus romantischer Kalksteinküste, herrlichen Badestränden und wildem Bergland. Idyllische Wanderwege durch dicht-grüne Vegetation, aus der manch uralter Kauri empor ragt. Auch alte Goldminen und sagenumwobene Plätze abseits der Zivilisation.

Südinsel:

Abel Tasman N.P.: Küstenidylle an der Tasman Bay mit goldfarbenen Sandbuchten und jadegrünem Wasser.
Arthurs Pass National Park: einzigartige alpine Wildnis mit schneebedeckten Gipfeln und tiefenTälern, Wasserfällen und an den Fels geschmiegten Bergwäldern. Von der wohl schönsten Gebirgsstraße Neuseelands, die sich in abenteuerlichen Serpentinen durch die Region windet, öffnet sich der Blick auf atemberaubende Landschaftspanoramen.
Fiordland National Park: mit 1,2 Mio. Hektar der größte und gleichzeitig am wenigsten zugängliche National Park Neuseelands, auch einer der größten der Welt: mit idyllischen Seen und Fjorden, die tief in die Gebirgslandschaft hinein gegraben sind. Mit dem Auto ist nur der der Milford Sound zu erreichen. Weltberühmte Wanderwege wie der Milford Track, erschließen die ganze Faszination dieser Wildnis, die bisweilen nur über abenteuerliche Hängebrücken (Swingbridges) zu durchqueren ist.
Kahurangi N.P.: ausgedehntes, einsames Bergland zwischen Tasman Bay und Westküste, wenig erschlossen.
Mount Aspiring National Park: urwüchsige Bergwelt rund um das "Matterhorn Neuseelands" - Herausforderung für Alpinisten und Wanderer ("Routeburn-Track"). Das üppige Grün dichter Silberbuchenwälder wird hier abrupt vom gelbbraunen Tussock-Gras der Otago-Region abgelöst.
Mount Cook National Park: Region am höchsten höchsten Bergmassiv der Südalpen (3754 Meter) mit Skigebieten und Möglichkeiten für viele andere alpine Aktivitäten: geführte Gletscherwanderungen, individuelles Trekking, Bergsteigen, spezielle Natur-Exkursionen.
Nelson Lakes N.P.: idyllische Seen, eingebettet in eine wildromantische Bergwelt.
Paparoa National Park: Küsten- und Bergregion mit den weltberühmten "Pancake Rocks" von Punakaiki. Die bis zu 300 Meter hohe Steilküste und tiefe Kalksteinhöhlen in den Bergen der Paparoa Rangesind weitere Sehenswürdigkeiten dieser Region. Möglichkeiten für Höhlenwanderungen, Trekking, Kanufahrten und Angelpartien.
Westland Nationalpark: kontrastreiche Alpenregion an der Westküste mit berühmten Gletschern (Franz Joseph und Fox), die sich bis in den Regenwald an der Küste hinab wälzen. Zwischen Mount Cook-Massiv und rauher Küste liegt eindrucksvoller immergrüner Regenwald.
Marlborough Sounds Maritime Park: idyllische Fiordlandschaft, fast ohne Straßenzugang; Seglerparadies und reiche Fischgründe sowie Tracks durch fast unberührte Natur.

Quelle: Kiwi / bearbeitet von pairola-media.com


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Neuseeland - Nation der Segler

Die Erfolge Neuseelands bei internationalen Segelregatten haben schon häufig die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf den Inselstaat im Südpazifik gerichtet - und oft die Frage laut werden lassen: Wie schaffen es gerade die Crews eines von 3,4 Millionen Menschen nur spärlich besiedelten Landes, der Elite weit größerer Länder davonzusegeln?

Wer das "Land am schönsten Ende der Welt" kennt, weiß es: Segeln ist dort Volkssport, und zwar das ganze Jahr über.
Etwa jeder fünfte Neuseeländer besitzt ein eigenes Boot; in Auckland, wo ein Viertel der neuseeländischen Bevölkerung lebt, sogar jeder dritte. Kein Wunder: Die Stadt liegt zwischen zwei Meeren, und schon die Kinder werden mit dem Wassersport groß. Die Segelbedingungen sind hier wie auch in vielen anderen Teilen des Landes optimal: Bay of Islands, Hauraki-Golf, Marlborough-Sounds - das sind drei der bekanntesten Segelreviere an Neuseelands Küsten. Hinzu kommen zahllose Binnenseen mit ebenfalls idealen Voraussetzungen, eingebettet in großartige Landschaften und von immergrüner Flora umsäumt.
In Neuseeland ist das Segelboot kein Statussymbol, und der Segelsport ist frei von jedem elitären Ambiente - was übrigens auf den Golfsport ebenso zutrifft. Wenn anderswo auf der Welt die Menschen am Wochenende auf's Fahrrad steigen und ins Grüne radeln, dann machen die Neuseeländer eben die Leinen los und entdecken ihr Land vom Wasser aus.

Das ganzjährig milde, im Norden subtropische Klima, die häufig ausgezeichneten Windverhältnisse und das überall klare Wasser, hier türkis, dort tiefblau, machen den Segel- wie auch jeden anderen Wassersport zum Vergnügen, das an keine Saison gebunden ist.
Neuseeland-Urlaubern steht es auf vielfältige Weise offen. Heute können in den touristisch erschlossenen Wassersportregionen Segel- und Motoryachten aller Größenklassen gechartert werden. Und weil der Segelsport nicht für Privilegierte reserviert ist, ist er auch gar nicht so teuer wie vielleicht anderswo auf der Welt.
Attraktiv, besonders für weniger Erfahrene, ist das Flotillensegeln in einer Gruppe von maximal sechs Booten. Charter ist auch mit erfahrenen Skippern möglich - eine Alternative für Einzelreisende.
Sicherheit wird immer groß geschrieben: Die entsprechenden Vorschriften des neuseeländischen Marine-Departments gelten als besonders streng.

Vom "gemütlichen" Kreuzen zwischen den idyllischen Inseln der Bay of Islands oder der Entdeckungsfahrt zu den versteckten Buchten der Coromandel-Halbinsel bis zum Adventure-Cruise durch rauheren Wellengang - das Spektrum der Angebote ist groß. Auch Regatta-Begeisterte finden in Neuseeland viele Wettbewerbe, an denen sie aktiv oder als Zuschauer teilnehmen können. Für letzteres stehen Plätze auf Begleitbooten zur Verfügung - zum Beispiel auch bei großen Ereignissen wie das Rennen zwischen Auckland und Noumea (Neukaledonien).
Segeln ist nur eine von vielen Wassersportarten, die in Neuseeland ausgezeichnete Voraussetzungen haben und daher populär sind: Tieftauchen und Schnorcheln in der bunten Unterwasserwelt des Südpazifik, Lachs- und Forellenfischen in Seen und Flüssen, Schwertfischfang auf hoher See, Floß- und Schlauchboot-Fahrten über die Wildwasser der Südinsel, romantische Kanu-Safaris und rasante Jetboat-Trips. Auch Surfer finden ideale Bedingungen - sowohl auf den Seen als auch in den weiten Buchten der Pazifikküste.

Quelle: Kiwi / bearbeitet von pairola-media.com